Reisebericht: Julie & Pat mit Fritz in Holland und Belgien

Erster Eindruck

Mit Vorfreude gehen wir zur Übergabe von Fritz. Die Aufregung wird noch größer, als wir Fritz das erste Mal live von Innen sehen und alles erklärt bekommen. Fritz bietet viel Stauraum und ist mit einer Lichterkette und dem Style der Dämmung und Polster wirklich fancy und gemütlich. Das sollte unsere erste Reise mit einem Bulli werden.

 

Es geht los

Wir starten die Reise mit viel Proviant und Energie in Richtung Amsterdam, unser erstes Ziel. Wir werden irgendwann müde und schlafen die erste Nacht auf einem Autobahnparkplatz und zum ersten Mal fühlen wir uns wie Fernfahrer mit ihrem LKW. Einfach anhalten, wenn man möchte. Ganz schön laut und eng. Die erste Nacht war wie erwartet kurz und etwas ungemütlich.

 

Amsterdam

Wir cruisen erst einmal komplett durch die City, das Wetter ist traumhaft. Dann müssen wir feststellen, dass wir in kein Parkhaus passen. Das war im Endeffekt aber eine gute Erkenntnis, weil Park & Ride in Amsterdam nur 6€ kostet (1€ das Parken und 5€ unser Tramticket). Die Stadt beeindruckt uns sehr. Pat war schon einmal da, weshalb er sich etwas auskannte. Mit unseren Skateboards hatten wir schnell die ganze Stadt erschlossen. Die Fahrradwege, die sich durch die Stadt ziehen eigneten sich ideal dafür. Wir machten eine Bootstour, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen, schauten uns das Anne Frank Haus an (leider mussten wir hier eine Stunde im Regen in der Schlange stehen), aßen den „besten Apfelkuchen“ und fanden ein Café, in dem endlich keine Touristen mehr waren. Schon zu dieser Jahreszeit ist die Stadt voll von Touristen. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen Fischerdorf direkt am Wasser. Wir waren so müde, dass wir nicht mehr kochen konnten.

 

Rotterdam

Anders als erwartet, war diese Stadt sehr modern, groß und hatte viele Skyscraper. Ich sehnte mich nach Amsterdam zurück, Pat gefiel es sehr. Hier suchten wir am Abend lange nach einer Parkgelegenheit zum Schlafen. Schließlich parkten wir mitten in einer Wohn-/Bürosiedlung. Das machte die Klogänge natürlich zum Abenteuer. Am nächsten Morgen ernteten wir irritierte Blicke. Naja dennoch wieder um eine Erfahrung reifer.

 

Brügge

Der Weg von Holland nach Belgien führt über weites Land. Wir nahmen die Strecke über die sämtlichen Halbinseln entlang des Wassers. Wir schliefen in einem kleinen Ferienort auf einem leeren Parkplatz an Strand. So still wie dort war es bisher in der Nacht noch nie. Eine große Herde Rehe trabte vor uns auf der Straße entlang. Das erste Mal fühlten wir uns der Natur mal etwas näher. Wir kochten eines unserer zuvor herausgesuchten „One-pot-meals“ und schliefen dann mit vollen Bäuchen ein. Am nächsten Tag fuhren wir weiter in die mittelalterliche Stadt Brügge, die ich seit dem Film „Brügge sehen und sterben“ unbedingt sehen wollte. Wie erwartet, war die Stadt wunderschön und süß. Wir kamen nicht drum herum in ein paar Schokolaterien zu gehen und Schokolade zu Mittag zu essen. Hier schliefen wir an der Strandpromenade etwas außerhalb des Stadtzentrums.   

 

Der Rückweg

Von Brügge sind wir dann den ganzen Weg nach Kiel in einem Rutsch gefahren. Das lief bis auf ein paar kleine Staus ziemlich reibungslos ab. Der Beifahrer konnte mit Kissen und Decke immer richtig gut chillen oder schlafen und den Fahrer mit Essen versorgen. Als wir zu Hause angekommen sind, fühlte sich die Wohnung an wie ein Palast, so groß mit so hohen Decken. Auch unser Bett fühlte sich riesig an und wir hatten endlich kein Platzproblem mehr, da Fritz uns das gelehrt hatte.

 

Fazit 

Wir schwärmen wirklich noch viel von diesem Trip und können „Seaside Camper“ nur weiterempfehlen. Wenn man sich selber keinen Van leisten kann, ist das die ideale Möglichkeit. Alles läuft so locker und unkompliziert ab, ganz nach dem Bulli-Lifestyle. Vielen Dank, dass ihr uns euren Fritz anvertraut habt und uns somit einen echt coolen, abenteuerlichen Urlaub ermöglicht habt.

 

Eure Julie und Pat

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