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Vanlife got real

Gesagt – getan- gekauft. Uns fiel die Entscheidung, Fritz zu kaufen, nicht wirklich schwer. Schon bei unserer ersten Besichtigung hatten wir uns Hals über Kopf in den blauen Riesen verliebt und als es dann endlich so weit war, strahlten wir über beide Gesichter. Frankreich, Spanien, Portugal – wir kommen! Nach einem Blick in die Geldbörse und durch unser Zeitfenster bedurften unsere ambitionierten Pläne einer kleinen Änderung und wir entschieden uns für la dolce vita. Mit einigen Umwegen. Denn schon längst verjährt geglaubte Besuchsversprechen in Brüssel und Heidelberg wurden endlich eingelöst. Und obwohl Camper und Städte nicht die allerbeste Mischung sind, waren wir trotzdem schon hellauf begeistert von unserem Urlaubsanfang. Nach Heidelberg wehte uns der Wind dann Schritt für Schritt den Berg hinauf, denn knapp zwei Tonnen und 74 PS forderten das Geduldzentrum anfangs doch ganz schön heraus. Später entspannte man sich immer mehr und mehr und 100 km/h wurden zu unserem besten Freund. In Garmisch wurde es dann, dem fortgeschrittenen Tag und der Müdigkeit zu verdanken, nach kurzer Suche ein Stellplatz am Grunde der Wankbahn. Das wenig romantische Parkplatzambiente wurde mit Dosenravioli und Lichterkettenlicht dann aber doch noch zu einem gemütlich Abend. Die Vorfreude auf unseren ersten Stopp in Italien (vielleicht war es auch einfach nur die Erschöpfung nach dem Erzwingen der Berge) ließ uns Flachhlandmäuse dann mutterseelenruhig ins Traumland versinken...
[Bald mehr über den ersten Stopp in Italien – das wundervolle und zu Unrecht unterschätzte Genova]